Wie gewinnst du gekündigte Abonnenten mit Klaviyo und Zubs zurück?

Welches Problem löst dieses Playbook?

Gekündigte Abonnenten kennen dein Produkt, haben schon mehrmals bei dir bestellt und dir ihre E-Mail-Adresse gegeben. Trotzdem melden sich viele Shops nach der Kündigungsbestätigung nie wieder. Manche sind aus einem Grund gegangen, der inzwischen vorbei ist, etwa ein Umzug, ein voller Vorrat oder ein knapper Monat, und kämen zurück, wenn man sie im richtigen Moment fragt.

Die Kennzahlen dahinter sind neue Abos von zurückkehrenden Kunden und auf Dauer der Netto-Zuwachs an Abos.

Wie sieht das Playbook aus?

Eine Strecke in drei Schritten, die mit der Kündigung startet und endet, sobald jemand wieder ein Abo abschließt:

Wann Nachricht Angebot
Tag 14 Was es Neues gibt: Produkte, Sorten, Größen – und dass man beim nächsten Mal pausieren oder überspringen kann, statt zu kündigen Keins
Tag 30 „Bereit für deine nächste Lieferung?“ mit direktem Link zur Produktseite Optional: kleiner Rabatt auf die erste Bestellung
Tag 60 Letzte E-Mail der Strecke Dein stärkstes Angebot, zeitlich begrenzt

Pass die Tage an deinen Lieferrhythmus an: Ein wöchentliches Kaffee-Abo darf früher starten als eine Pflegebox im Quartal. Erwähn Überspringen und Pausieren nur, wenn du beides im Kundenportal anbietest.

Richte die E-Mails an den häufigsten Kündigungsgründen aus, die du in Zubs siehst. Wer mit zu viel Vorrat gegangen ist, will von einem längeren Lieferintervall hören, wer es zu teuer fand, davon, was in jeder Lieferung steckt. Ein Rabatt allein beantwortet keins von beidem.

Endet dein Mahnwesen mit einer Kündigung, nimm Abonnenten mit fehlgeschlagener Zahlung aus dieser Strecke heraus. Sie wollten nie gehen. Eine schlichte Einladung, mit einer funktionierenden Zahlungsmethode neu zu starten, passt besser als ein Win-back-Angebot.

Prüf vor jeder E-Mail, ob die Person immer noch kein aktives Abo hat. Wer schon zurück ist, bekommt dann keine weiteren E-Mails. Für einzelne Kampagnen, etwa zu einem neuen Produkt, bau dir ein Segment aus allen, die gekündigt haben und nicht zurückgekommen sind.

Win-back setzt bei den Kündigungen an, die du nicht verhindern konntest. Damit weniger Abonnenten überhaupt kündigen, kombinier es mit passenden Angeboten beim Kündigen.

Wie setzt du es mit Zubs und Klaviyo um?

  • Eingebaut: Klaviyo verbindest du in Zubs mit deinem Klaviyo-Login, ohne Code.
  • Eingebaut: Jede Kündigung kommt als Event in Klaviyo an und kann deinen Flow starten.
  • Eingebaut: ein Abo-Status in jedem Klaviyo-Profil, den Zubs aktuell hält, damit die Strecke endet, wenn jemand zurückkommt.
  • Eingebaut: ein Kunden-Tag in Shopify für alle, die kein aktives Abo mehr haben.
  • Mit Shopify: ein Rabattcode für Abo-Käufe, für das Angebot in deinen E-Mails.
  • Mit Shopify Flow: ein Kündigungs-Trigger für Nachfass-Aktionen außerhalb von Klaviyo, etwa eine Aufgabe fürs Team.

Einrichten im Hilfe-Center (auf Englisch): Integration Settings.

Was solltest du messen?

  • Im Analytics-Dashboard von Zubs, bei den zurückkehrenden Kunden: neue Abos von Kunden, deren früheres Abo gekündigt wurde, ihr Anteil an allen neuen Abos und ihr Umsatz.
  • In Klaviyo: wie viele Empfänger nach einer E-Mail wieder ein Abo abgeschlossen haben.
  • Die Kosten des Angebots: wie oft der Win-back-Code in Shopify eingelöst wird.

Fazit

Win-back läuft mit den Signalen aus Zubs und den Flows in Klaviyo: Die Kündigung startet die Strecke, der Abo-Status beendet sie, und ein neues Abo schließt den Kreis. Miss den Erfolg an den Zahlen zu zurückkehrenden Kunden in Zubs.

Häufige Fragen

Kann ich je nach Kündigungsgrund unterschiedliche E-Mails schicken?
Die gewählten Gründe siehst du in Zubs. Nutz sie, um zu entscheiden, was in deinen Win-back-E-Mails steht.
Brauche ich Klaviyo?
Für eine zeitlich gestaffelte E-Mail-Strecke brauchst du Klaviyo oder ein anderes E-Mail-Tool. Ohne Klaviyo sind der Shopify-Flow-Trigger und die Kunden-Tags von Zubs deine Ausgangspunkte.
Was bekommt jemand, der zurückkommt?
Ein neues Abo, abgeschlossen wie jedes andere über das Abo-Widget auf deiner Produktseite.
Wie hoch sollte das Win-back-Angebot sein?
Starte ohne, gib in der zweiten E-Mail einen kleinen Rabatt und heb dein stärkstes Angebot für die letzte auf. Prüf in Shopify, wie oft der Code eingelöst wird, damit sich der Rabatt rechnet.